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Kauderwelsch statt Information: der „Beipackzettel“ für Finanzprodukte ist ein Treppenwitz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bündnis Konsumentenschutz e.V   
Foto: Frankfurter Skyline (CC-BY-SA; Wolfgang Pehlemann; Quelle: Wikipedia.de)Die Finanzkriese 2009 hat es gezeigt: viele Anleger wissen eigentlich nicht, was sie im „Portfolio“ haben. Oft kaufen Sie „Gold-Zertifikate“ oder „Asia Bonus Plus Platinum Fonds“ und haben eigentlich keinen blassen Schimmer, in was sie da gerade investiert haben. Mit guten Vorsätze mag manch ein Mitarbeiter des Bankenverbands ins neue Jahr gegangen sein und so kam es zum „Informationsblatt für Finanzprodukte“ (so heißt der sog. „Beipackzettel für Finanzprodukte“). Der Erfolg ist nach Ansicht des Bündnis Konsumentenschutz e.V. mehr als durchwachsen.
„Einfache und verständliche Informationen über Anlageprodukte“ möchte der Bundesverband deutscher Banken erreichen (Link zur Pressemitteilung). Hier eine Kostprobe – urteilen Sie selbst:

„Die Kursentwicklung des Zertifikats sowie die Höhe der Auszahlung hängen von der Entwicklung des Basiswertes ab. Der Anleger erwirbt das Zertifikat am Emissionstag zu einem Preis, der niedriger ist als der Kurswert des Basiswertes am Emissionstag (Diskont). Im Gegenzug kann er nur begrenzt (max. bis zum Höchstbetrag) an einer Wertsteigerung des Basiswertes partizipieren. Dem Anleger stehen während der Laufzeit auch keine Ansprüche auf den Basiswert zu. Ansprüche aus den Aktien bestehen nicht. Der Preisabschlag gegenüber dem Basiswert wirkt bei fallendem Kurs des Basiswerts zunächst als Risikopuffer.“

Wenn Sie das verstehen, ist Ihnen jedenfalls unser Respekt gewiss. Klicken Sie hier, um den ganzen „Beipackzettel“ des Bankenverbands zu sehn.