
| Firefox+Ghostery: Mit freier Software Datensammlern den Hahn zudrehen |
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| Geschrieben von: Zentrale AKS |
Wissen Sie eigentlich, wie viele Spuren Sie beim Surfen hinterlassen? Und bei wem?Die Zahlen schwanken stark, aber es wird damit gerechnet, dass mindestens 70 % aller kommerziellen Websites heute ein Webtracker-Programm einsetzen, um die Wege ihrer Besucher nachzuvollziehen und sie auf Schritt und Tritt zu durchleuchten. Das beliebteste dieser Programme ist Google Analytics. Aber: Konsumentinnen und Konsumenten können sich wehren. Datenschutz-Gau Google AnalyticsGoogle Analytics (kurz „GA“) ist das bei Weitem das beliebteste Tracker-Programm. Es handelt sich dabei um eine Software, die vom US-amerikanischen Internetgiganten und Suchmaschienenhersteller Google hergestellt und verbreitet wird. Der Einsatz von GA ist für die Seitenbetreiber wertvolle Informationen, z. B.:
Dies ist eigentlich nicht sonderlich problematisch, wäre da nicht ein sehr bedenkliches Detail: Zwar sieht der Seitenbetreiber nicht die IP-Adressen der Benutzer aber Google sieht sie sehr wohl. Und Google speichert diese Adressen auf Servern außerhalb der EU. Nach dem deutschen Datenschutzrecht ist es aber (1.) untersagt, personenbezogene Daten ohne Einwilligung der Nutzer zu speichern und sowieso ist es (2.) stets untersagt, die Daten außerhalb der EU zu speichern. Eine IP-Adresse ist eine Nummernfolge unter der Computer im Internet eindeutig zu identifizieren sind. Eine IP-Adresse sieht z. B. so aus 192.168.9.121. Lange ging man davon aus, dass die IP-Adressen keine „personenbezogenen Daten“ sind, der Hauptgrund dafür war, dass die Zuordnung zu einem Internetanschluss und damit zu einer natürlichen Person nur mithilfe der Verbindungsdaten möglich ist. Diese Verbindungsdaten besitzt aber allein der Internetprovider und nicht der Seitenbetreiber. Damit wäre die Datensammelei rechtlich zulässig.
Sie können sich schützen – mit freier Software!Nun ist es unter bestimmten Bedingungen sogar rechtlicht geboten, dass ein Internetseitenbetreiber die IP-Adressen seiner Besucher speichert. Eine Zwickmühle? Ein Dilemma? Gar eine Tragödie? Nicht wirklich. Sicherlich ist eine gesetzliche Regelung hierzu geboten, aber bis dahin können sich Konsumentinnen und Konsumenten selbst vor den Datensammlern schützen: Für den Internetbrowser Mozilla Firefox (link zur Internetseite von Mozilla Europe) gibt es ein Add-On (d.h. eine Art. kleines Zusatzprogramm), mit dem Sie den Datensammelern auf die Schliche kommen und ihnen auch gleich – bildlich gesprochen – den Hahn zudrehen. Das Add-On namens „Ghostery“ (link zur Internetseite von Ghostery, dt. etwa „Geisterei“) beendet die heimliche Sammelei: Videos zu Installation und KonfigurationDie Installation von Ghostery im Mozilla Firefox ist wirklich ganz einfach. Unsere Videos zeigen Ihnen wie es geht und, wie sie Ghostery konfigurieren. So installieren Sie das Ghostery Add-On für Mozilla Firefox
So aktivieren Sie den Web-Tracker-Blocker im Ghostery Add-On für Mozilla Firefox
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