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Schokolade, Hundefutter, Kaffee: Bundeskartellamt geht gegen Preisabsprachen vor
Geschrieben von: Zentrale AKS   
Freitag, 15. Januar 2010 um 09:08 Uhr

Das Bundeskartellamt hat gestern Ermittlungsmaßnahmen bei 20 deutschen Handelskonzernen durchgeführt. Unter anderem klingelten die Bonner Wettbewerbshüter mit 56 eigenen Ermittlern und unterstützt von über 60 Polizeibeamten beim Metro-Konzern. Betroffen waren nach Angaben von Spiegel Online aber auch Edeka, Rewe, Lidl, sowie die Drogeriekette Rossmann und der Tierfutteranbieter Fressnapf. Aber auch der Schokoriegelhersteller „Mars“ soll Besuch bekommen haben.

Das Bundeskartell soll Hinweisen nachgegangen sein, dass möglicherweise Millionen von Verbrauchern in Deutschland durch Preisabsprachen geschädigt worden sein sollen. Es heißt in verschiedenen Medien heute dazu, dass 24 Unternehmen die Preise von Kaffee, Süßwaren und Tiernahrung illegal abgesprochen hätten.

 

Warum Kartelle so schädlich sind, und wie diese den Konsumentinnen und Konsumenten schaden erklärt Ihnen die Zentrale AKS und das Bündnis Konsumentenschutz e.V. in einem Hintergrundbericht.